An WordPress-Kommentaren scheiden sich die Geister. Manche glauben, dass Kommentare auf seriösen Websites nichts zu suchen haben („Wir sind ja schließlich keine Blogger!“). Andere meinen, dass Kommentare für jede Content-Marketing-Strategie unentbehrlich sind („Gutes Futter für die Suchmaschinen!“).

Wenn Sie sich für den ersten Weg entschieden haben und auf Kommentare ganz verzichten wollen, kommen Sie auch ohne Programmierung an Ihr Ziel. Es gibt einige gute Plugins, mit denen Sie praktisch jeden Hinweis auf Kommentare ausblenden können.

Das Plugin Disable Comments von Samir Shah ist recht unkompliziert und tut, was der Name sagt. Nach dem Installieren und Aktivieren auf Ihrer WordPress-Website finden Sie dieses Einstellungsmenü:

Wählen Sie die Option Überall, so verschwinden die Kommentare nicht nur im Frontend, sondern auch aus dem Backend. Es gibt also im Dashboard weder den Menüpunkt Kommentare, noch den Punkt Einstellungen → Diskussion. Und noch mehr: Auch alle Widgets, die sich auf Kommentaren beziehen, werden aus den Seitenleisten und aus dem Dashboard ausgeblendet. Pingbacks sind nun weder aktiv noch passiv möglich. Man bekommt also als Administrator nicht mehr mit, wenn man von jemand anderem verlinkt wird. Die Kommentare selbst werden natürlich nicht gelöscht, sondern liegen weiter „stumm“ in ihrer Datenbanktabelle.

Wählen Sie nur die Option Für bestimmte Inhaltstypen, so können Sie beispielsweise Kommentare für Seiten und Anhangsseiten (hier „Medien“ genannt) ausblenden, für Beiträge aber weiterhin zulassen.